Ich bin für EMAS - wollen Sie wissen warum?

» Umwelt gewinnt als Produktionsfaktor neben Arbeit und Kapital zunehmend an Bedeutung. Unternehmen wissen heute, dass wirtschaftlicher Erfolge allein nicht mehr ausreicht. Stakeholder und Kunden, Gesellschaft und Staat erwarten auch, dass Unternehmen nachhaltig wirtschaften und ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung gerecht werden. Für ein nachhaltiges Wirtschaften ist Umweltmanagement unerlässlich. Umweltmanagementsysteme sind deshalb das Markenzeichen für eine ökonomisch effiziente und umweltorientierte Unternehmensführung. Insbesondere EMAS und ISO 14001 haben sich dabei zu bedeutenden Instrumenten entwickelt.

Die Gründe, ein freiwilliges Umweltmanagementsystem anzuwenden, sind vielfältig. Es kann beispielsweise Baustein einer Corporate Social Responsibility-Strategie sein, die Akzeptanz des Unternehmens in der Öffentlichkeit und bei Auftraggebern verbessern und die Motivation der eigenen Mitarbeiter steigern. Unternehmen, die ein Umweltmanagementsystem anwenden, können sich sogar von Bürokratie entlasten. So gewähren die meisten Bundesländer den an EMAS teilnehmenden Unternehmen aufgrund einer funktionierenden Eigenüberwachung der betrieblichen Umweltauswirkungen Verwaltungs- und Vollzugserleichterungen. Dazu müssen die Unternehmen selbst aktiv werden. Der Staat hat dabei – etwa im Rahmen der europäischen EMAS-Verordnung – die Aufgabe, Unternehmen zu unterstützen und zu motivieren.

Mit der novellierten EMAS-Verordnung ist der Weg für eine weltweite Anwendung dieses Systems geebnet. Ich bin zuversichtlich, dass immer mehr Unternehmen den Nutzen von Umweltmanagementsystemen erkennen und EMAS anwenden. «

Foto: Sigmar Gabriel © Bundesregierung/Bergmann

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Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

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