Wir sind für EMAS - wollen Sie wissen warum?

» Umweltpolitik ist nur dann nachhaltig erfolgreich, wenn sie in Wirtschaft und Gesellschaft gelebt wird. Zu oft noch prägen Befehl und Überwachung die Strukturen der Umweltpolitik. Dies zu überwinden, ist eines der Ziele von EMAS. Das Umweltmanagementinstrument vertraut auf die Eigenverantwortung des Unternehmers, auf das Bekenntnis zu nachhaltigem Wirtschaften, auf die Kreativität in den Betrieben. Deshalb stützen die deutschen Industrie- und Handelskammern als Registrierungsstellen EMAS aktiv und operativ.

Ein Blick in die zahlreichen Umwelterklärungen deutscher Unternehmen zeigt: Umweltmanagement lohnt sich. Ökonomisch, weil gerade in der Aufbauphase eines Umweltmanagementsystems viel Geld gespart werden kann. Ökologisch, weil Energie- und Ressourcenverbrauch gesenkt werden. Und gut auch für die Politik: Was freiwillig umgesetzt wird, entlastet den Gesetzgeber.

Der Gesetzgeber aber bleibt gefragt: EMAS bietet die Basis für den Abbau von Regulierung und weite Spielräume für eigenverantwortlichen Umweltschutz. Dies war Ratio der Einführung von EMAS. Der Trend zur staatlichen Regulierung ist ungebrochen. In der Folge haben sich manche Unternehmen von EMAS abgewandt. Anreize setzen, nicht einfach Verbote aussprechen, das sollte wieder stärker Anspruch der Umweltpolitik werden. EMAS ist dazu ein Musterinstrument. Es lohnt sich – für beide Seiten. «

Foto: DIHK / Thomas Kierok

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Dr. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages - DIHK

Dr. Martin Wansleben
EMAS-Zertifikat

Der DIHK ist die gemeinsame Stelle der Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern im EMAS-System, der u. a. die Datenbank des deutschen EMAS-Registers führt.