Wir sind für EMAS - wollen Sie wissen warum?

» Das privatwirtschaftlich organisierte und weltweit gültige Umweltmanagementsystem nach der ISO 14001 ist weiter auf dem Vormarsch, während das umfassendere europäische Management- und Auditsystem nach EMAS leider nur zögerlich angewandt wird. Ich beteilige mich daher gern daran, die weitergehenden Anforderungen von EMAS hinsichtlich der zu erbringenden Umweltleistung, die Einhaltung von Umweltgesetzen und anderen Vorschriften und vor allem der Kommunikation mit der Öffentlichkeit gegenüber der ISO 14001 deutlich zu machen. Als Vertreter der Umweltverbände lege ich großen Wert auf eine transparente Darstellung der Leistungen für den Umweltschutz in einer jährlichen Umwelterklärung, die bisher in dieser Weise nur für den freiwilligen Umweltschutz eingeführt ist.

Dennoch, auch das Beste ist nicht gut genug: Ich wünsche mir bei EMAS eine noch bessere Berücksichtigung konkreter Umweltkennzahlen zur Ermittlung der tatsächlichen Umweltleistung einer Organisation. Die Angabe wie z.B. der spezifische Wasser- und Energiebedarf zur Herstellung von einem kg eines Produktes erleichtert von Berichtsjahr zu Berichtsjahr die Erkennung von Umweltleistungen. Ich wünsche mir daher für die Zukunft, dass durch verbindlichere Umweltkennzahlen ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess sicher und transparent gestaltet werden und einen Vergleich mit anderen Unternehmen innerhalb einer Branche ermöglichen. «

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Hubert Weinzierl, Präsident des Deutschen Naturschutzrings - DNR

 Hubert Weinzierl