Wir sind für EMAS - wollen Sie wissen warum?

» Im betrieblichen Umweltschutz kommt es vor allem auf Eigenverantwortlichkeit an. Das ist das Grundprinzip von EMAS und es ist deshalb seit seiner Einführung in Deutschland ein wichtiges Instrument im betrieblichen
Umweltschutz.

EMAS gibt die richtige Richtung vor: Erstens wird der Umweltschutz in den Unternehmen weiterentwickelt und zweitens wird die Entscheidung darüber, wie und in welchen Bereichen diese Verbesserung umgesetzt werden, den Unternehmen überlassen. Das macht
EMAS auch gegenüber der Zertifizierung nach ISO 14001 attraktiv.

Seine Vorteile für die Unternehmen müssen allerdings weiter ausgebaut werden, damit EMAS noch stärker als bisher auch im produzierenden Gewerbe genutzt wird.

Das setzt allerdings mehr Vertrauen des Gesetzgebers
den Unternehmen gegenüber voraus und sollte noch stärker Eingang in das umweltbezogene Ordnungsrecht finden. Und je einfacher, entschlackter und verfahrensfreundlicher das umweltbezogene Ordnungsrecht am Ende ausfällt, desto einfacher und attraktiver wird es gerade auch für mittelständische Unternehmen sein, EMAS zu nutzen.

Darüber hinaus sollte die Teilnahme an EMAS mit deutlichen Anreizen verbunden sein, wie zum Beispiel Gebührenermäßigungen und schnellere Genehmigungsverfahren für auditierte Unternehmen.

Unter diesen Voraussetzungen werden es bald nicht nur 2.000 sondern 20.000 Unternehmen sein.
Das muss das Ziel sein! «

Internetseite des BDI e. V.

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Holger Lösch, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI)

 Holger Lösch