Wir sind für EMAS - wollen Sie wissen warum?

» EMAS sollte von deutlich mehr Unternehmen angenommen werden und auch stärker in das öffentliche Interesse rücken. Im Rahmen der 2010 fortgeschriebenen Umweltpartnerschaft zwischen der brandenburgischen Landesregierung und Wirtschaft haben wir die Fortsetzung der besonderen Förderung und Privilegierung von EMAS-Unternehmen vereinbart. Wir wollen den Katalog der Gebührenermäßigungen und Vollzugserleichterungen deutlich erweitern. Und wir werden jenen Unternehmen, die sich mit dem Gedanken einer EMAS-Einführung tragen, mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Eine wichtige Vorbildrolle spielt dabei die öffentliche Hand. In den vergangenen Jahren haben in Brandenburg drei öffentliche Einrichtungen eine EMAS-Auditierung absolviert: die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz als nach geordnete Behörde meines Ministeriums. Mit den guten Erfahrungen, die wir dabei gesammelt haben, wollen wir weitere Behörden, Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen von den Vorteilen eines anspruchsvollen Umwelt- und Ressourcenmanagements überzeugen.

Mit dieser Entwicklung wollen wir nicht nur die Umweltleistung von öffentlichen Einrichtungen verbessern sondern wichtige Impulse in Richtung der gewerblichen Wirtschaft aussenden. Hier sehe ich weiterhin ein großes Potential, um mit Hilfe von EMAS Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit mit dem Anspruch eines hochwertigen betrieblichen Umweltschutzes zu verbinden. «

Foto: Simone Diestel

Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

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Anita Tack, ehemalige Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

 Anita Tack
EMAS-Zertifikat

Das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz war 2010 die erste brandenburgische Landesbehörde mit einer EMAS-Registrierung.